WhatsApp für Dein Marketing

Warum solltest Du WhatsApp für Dein Marketing nutzen

Teenager schauen nach neuen Kommunikationswegen bei Mobile Messengern wie WhatsApp, Snapchat oder WeChat, seitdem Facebook zum Mainstream für Jung und Alt geworden ist.

Facebook hat mit Sicherheit in Gesellschaften mit hohem Digitalisierungsgrad einen Sättigungspunkt erreicht. Von dort aus kann es nur noch abwärts gehen, daher ist ein gewisser Nutzerschwund also natürlich. Jedoch gerade bei der jüngeren Generation der Nutzer differenziert sich die digitale und mobile Kommunikation auch deutlich aus.

Sie sie sind nicht nur bei ein oder zwei Plattformen angemeldet, sondern nutzen verschiedene Tools für unterschiedliche Kommunikationsanlässe. Die Koordination in der Clique läuft über WhatsApp ab, mobiles Flaschendrehen läuft über Snapchat, nach der großen Liebe wird auf Tinder gesucht und für den weiten Bekanntenkreis wird zum Beispiel Facebook genutzt.

Messenger ist heutzutage die beliebteste Mobile-App-Kategorie nach E-Mail- und Wetter-Apps, die sich jedoch meist als Grundausstattung auf dem Handy befinden. Natürlich ist das Messaging-Phänomen nicht neu. Eine SMS mit dem Handy schreiben, kennen wir schon lange. Ein Chatroom hingegen war eines der ersten sozialen Phänomene des World Wide Web. ICQ, MSN und Co. folgten nur kurze Zeit später. Aktuelle Mobile Messenger haben jedoch höhere Social-Komponente: Zum Beispiel die persönlichen Status-Updates und selbst erstellen Gruppenkonversationen. Die Messenger haben es geschafft, ein gesundes Maß aus SMS, sozialen Netzwerken und Chat-Tools zusammen zu stellen

Hintergrund von WhatsApp

Im Jahre 2009 wurde WhatsApp von Jan Koum und Brian Acton, den ehemaligen Yahoo Mitarbeitern, gegründet. Eine witzige Geschichte am Rande: Nicht nur Facebook sondern auch Twitter hatten die Chance, Koum und Acton einzustellen – beide hatten sich bei diesen großen Playern beworben. Ein Glück (aus heutiger Sicht) klappte dies nicht, so dass die Entwicklung von WhatsApp begann und seinen (beeindruckenden) Lauf nahm.

Jan Koum wusste schon früh, dass es in Zukunft in den verschiedenen App Stores richtig rund gehen würde. Für ihn ein optimales Umfeld um eine Instant Messaging App, mit der sich User direkt via Smartphone austauschen können, zu entwickeln. Wichtig: 2009 war das erste iPhone gerademal seit zwei Jahren auf dem Markt – somit hatte Koum eindeutig den richtigen Riecher und ein gutes Gespür für künftige Entwicklungen.

Der Name „WhatsApp“ kommt von Jan Koum selbst – und wirklich die App hat ihren Namen ihren Namen von der Frage „Whats up?“, denn genau diese Frage kam Koum sofort in den Sinn, als er über einen passenden Namen nachdachte. Logisch, denn WhatsApp beantwortet die Frage „Was ist los?“, indem man selbst schaut, was bei den engeren Freunden und Kontakten gerade passiert. Dass dieses System funktioniert, erkennt man eindeutig an den 800 Millionen Usern, die WhatsApp derzeit aktiv nutzen – Tendenz noch weiter steigend.

Als die WhatsApp- Gründer bei Facebook keine Chance auf einen Job hatten, überzeugten Sie letztendlich mit ihrem eigenen Produkt. Wir alle können uns noch gut an die Bombe, die 2014 platzte, erinnern: Wo Facebook WhatsApp für ganze 19 Milliarden US Dollar auf kaufte. Manche sagen, dass dies eine Kurzschlussreaktion auf die Absage von Snapchat war, die Facebook sich einholte – jedoch wissen aber auch viele nicht, dass Google ebenfalls an WhatsApp interessiert war, aber „nur“ 10 Milliarden US Dollar zahlen wollte.

Für WhatsApp war es ein hervorragender Deal, denn Koum und Acton hatten selbst keinen Cent für die Vermarktung von WhatsApp ausgegeben. Ihr Motto war ganz simple: „No Ads! No Games! No Gimmicks!“ – letztlich überzeugte dieser minimalistische Ansatz auch die User des Messengers.

Unglaubliche 30 Milliarden Nachrichten pro Tag

Durchschnittlich werden 30 Milliarden Nachrichten täglich über WhatsApp verschickt und empfangen. Bei 800 Millionen Usern macht das knapp 38 Nachrichten pro Nutzer: Ein sehr deutlicher Beweis, dass WhatsApp wirklich sehr stark genutzt wird – zudem gewinnt WhatsApp pro Tag durchschnittlich eine Million neue User dazu.

72% der User checken ihren WhatsApp Account mindestens einmal pro Tag und ebenfalls werden täglich 700 Millionen Fotos geteilt. Apropos Fotos: WhatsApp ist für 27% aller Selfies „verantwortlich“, die im Netz veröffentlicht werden. Dementsprechend hoch ist auch die Nutzungsdauer– insgesamt 195 Minuten pro Woche verbringt ein User im Schnitt mit WhatsApp.

Doch nicht nur Fotos sind beliebt auf WhatsApp: 100 Millionen Videos werden täglich verschickt. Da WhatsApp in der Regel automatisch eine Benachrichtigung gibt, wenn eine neue Nachricht angekommen ist, wird entsprechend oft auf das Smartphone geschaut: Im Schnitt checkt ein User WhatsApp ganze 23 Mal pro Tag.

Rasantes Wachstum und extreme Userbindung

WhatsApp hat sich rasant über den ganzen Erdball verbreitet. So sind 84% aller Einwohner von Argentinien mit Internetzugriff über das Smartphone gleichzeitig auch aktive User von WhatsApp. Ähnlich auch in Italien: Dort nutzen 81% aller iPhone User WhatsApp.

Über 70 Millionen Menschen in Indien bauen auf WhatsApp und in Irland führt WhatsApp den Markt der Social Messenger mit einem Anteil von 31% an. In den USA nutzen fast 10% der 14- bis 17-Jährigen WhatsApp jeden Tag und in Indonesien vertrauen 57% aller Smartphone User auf WhatsApp.

Diese Zahlen könnten vielleicht sogar noch größer sein, wenn WhatsApp in den vergangenen Jahren nicht diverse Sicherheitsprobleme gehabt hätte, welche großes Aufsehen erregten: 2011 fehlten Verschlüsselungen, welche es Hackern ermöglichte fremde Nachrichten zu lesen und Nutzerdaten zu erbeuten. 2012 flog der Messenger dann aus dem App Store von Apple, 2014 schließlich auch aus dem von Windows – in beiden Fällen gab es „Sicherheitsprobleme“, welche jedoch schnell behoben wurden, so dass man die App schon nach wenigen Tagen wieder in den jeweiligen App Stores gelistet fand.

Nahezu 100-prozentige Sichtbarkeit auf Smartphones

Die Zahlen sprechen in diesem Fall für sich: WhatsApp hat eine extrem große Reichweite und kann eine überaus starke Nutzerbindung vorweisen. Optimale Voraussetzungen also, WhatsApp nicht nur im privaten Bereich zu nutzen, sondern nach Möglichkeiten zu suchen, den Messenger im Internet Marketing erfolgreich einzusetzen.

Eine sinnvolle Option ist zum Beispiel WhatsApp als Newsletter zu nutzen. Dafür sprechen direkt mehrere Punkte: WhatsApp ist anders als der klassische Newsletter per E-Mail viel sichtbarer, da die meisten User direkt eine Benachrichtigung bekommen, in denen neue Nachrichten sofort angezeigt werden – das geht natürlich auch bei E-Mails, jedoch hat WhatsApp keinen Spamfilter, wie man es vom klassischen E-Mail Marketing kennt.

Alle neuen Nachrichten von WhatsApp landen sofort auf dem Smartphone, sodass es möglich ist, die User immer und überall mit dem Newsletter zu erreichen. Die Sichtbarkeit des Newsletters liegt so bei nahezu 100%, eben weil eine WhatsApp Nachricht fast immer (sofern nicht umgestellt) auf dem Startbildschirm des jeweiligen Smartphones sofort angezeigt wird – selbst wenn das Smartphone im Ruhemodus ist. Sofern die Nachrichten gut getextet sind und neugierig machen, können sich auch die Klickraten sehen lassen.

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